KINDERTAGESSTÄTTE ST. JOSEF, MÜNSTERHAUSEN

ÖFFNUNGSZEITEN

Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag: 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag: 7:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Bringzeit: 

7:00 Uhr bis 8:30 Uhr
Danach ist die Tür geschlossen und wird nicht mehr geöffnet.

Kindergarten St. Josef Münsterhausen

Telefon: 08281 2145
E-Mail: kita-muensterhausen@web.de

Ein herzlicher Willkommensgruß in unserer Kindertagesstätte St. Josef!

„Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Manche bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen“

(Verfasser unbekannt)

Mit diesen Gedanken heiße ich Sie, liebe Eltern, mit Ihrem Sprössling in unserer Kindertagesstätte „St. Josef“ herzlich willkommen.

Wir von der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul als Träger des Kindergartens freuen uns, dass Sie sich entschieden haben, Ihr Kind auch unserer Fürsorge anzuvertrauen. Das Kindergartenteam und wir werden unser Bestes dazu geben, um das Heranwachsen Ihres Kindes zu begleiten und zu fördern. In unserem Kindergarten spielt die sinnenorientierte, religionspädagogische Arbeit eine große Rolle. Mensch werden – Mensch sein! ist eine lebenslange Aufgabe, an der wir uns gern bei der Erziehung Ihres Kindes mitbeteiligen und liebevollen Spuren in ihrem Leben hinterlassen möchten. Durch die Hinführung der Kinder zu den Festen und Feiern im Jahreskreislauf werden den Kleinen die Grundlagen des christlichen Glaubens und Lebens mit auf den Weg in eine verheißungsvolle Zukunft mitgegeben.   

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Pfarrer. Mirko Cavar

 

UNSER KONZEPT

Unser Haus – Wir über uns

Unsere Einrichtung St. Josef ist eine familienergänzende und familienunterstützende Kindertagesstätte mit fünf Gruppen.

  • Sternschnuppengruppe:    Krippengruppe für Kinder zwischen 1 und 3 J.
  • Sonnenscheingruppe:       Gruppe für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren
  • Regenbogengruppe:         Gruppe für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren
  • Mondgruppe:                   Gruppe für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren
  • Planetengruppe:               Hortgruppe für die Kinder der 1. – 4. Klasse

Der Träger ist die katholische Kirchenstiftung St. Peter und Paul, vertreten durch Pfarrer Cavar.

Unsere Kindertagesstätte untersteht dem bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (Baykibig) und ist eine eigenständige Erziehungs- und Bildungseinrichtung. Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich außerdem nach dem bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP).

Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

So arbeiten wir – unsere Bildungs- und Erziehungsziele

Die Bedürfnisse und Lebensbedingungen der Kinder prägen unsere pädagogische Arbeit. Wir orientieren uns an dem bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan und dem bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz, die für uns richtungsweisend sind. Für den gemeinsamen Alltag von Erzieher und Kind bedeutet dies, dass die Themen nachfolgenden Kriterien ausgewählt werden:

  • Aufgrund der Bedürfnisse und Interessen der Kinder
  • Durch Beobachten der Kinder im Spiel
  • Mit dem Hintergrund die Basiskompetenzen zu fördern
  • Unter Berücksichtigung der Kirchenfeste

Nach Auswertung der Beobachtungen werden die Projekte mit den Kindern geplant und durchgeführt. Wobei unsere Schwerpunkte nicht am sichtbaren Produkt, sondern im Vorfeld der Erarbeitung verschiedener Bereiche liegt. In unserer Arbeit setzen wir am individuellen Entwicklungsstand eines jeden Kindes an.

 

Für unsere Einrichtung sind daraus folgende Erziehungsziele entstanden:

In unserer Kindertagesstätte haben die Kinder die Möglichkeit das soziale Miteinander in einer christlichen Umgebung einzuüben.

  •             Wir gestalten Gottesdienste und feiern Kirchenfeste
  •             Wir beten und singen religiöse Lieder
  •             Wir leben eine soziale Gemeinschaft

Dabei lernen Kinder:

  •             Auf andere Rücksicht nehmen
  •             Verantwortung im Alltag übernehmen

In unserer Kindertagesstätte können die Kinder in einer Wohlfühlatmosphäre ihre Persönlichkeit weiterentwickeln.

  • Wir setzen notwendige Grenzen, die für das Zusammenleben in der Einrichtung notwendig sind
  • Die Regeln für den Gruppenalltag werden mit den Kindern aufgestellt.
  • Kinder gestalten die Räume
  • Wir sehen uns als ständiger Ansprechpartner für Probleme, Sorgen, Konflikte aber auch Ideen und Fragen
  • Die Kinder lernen Freundschaften zu knüpfen und zu halten
  • Die Kinder entwickeln ein gesundes Selbstwertgefühl, sie lernen ihre Meinung zu vertreten aber auch Kompromisse einzugehen

In unserer Kindertagesstätte befähigen wir die Kinder ihre Wünsche zu äußern und den Tagesablauf mitzubestimmen.

  • Wir halten regelmäßig Kinderkonferenzen ab
  • Wir beobachten die Kinder um ihre Wünsche und Bedürfnisse, Anliegen und Interessen zu erkennen

In unserer Kindertagesstätte stehen den Kindern vielfältige Möglichkeiten offen, ihre Kreativität zu entdecken und zu entfalten

  • Wir stellen verschiedene Materialien zur Verfügung, die zum Experimentieren einladen.
  • In verschiedenen Spielecken laden Materialien zum Bauen, Verkleiden, Kuscheln ein.
  • Durch gezielte Angebote werden den Kindern verschiedene kreative Techniken vermittelt

In unserer Kindertagesstätte möchten wir den Kindern die Welt der Musik näherbringen

  • Im Alltag erfahren die Kinder, dass Singen viel Spaß machen kann
  • Sie haben die Möglichkeit verschiedene Instrumente kennen zu lernen und zu spielen
  • Durch freies und eingeübtes Tanzen wird Musik erlebbar gemacht und die Kinder entwickeln ein Gefühl für Rhythmus
  • Musik dient den Kindern zur Entspannung

In unserer Kindertagesstätte legen wir Wert darauf, dass die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten erweitern können

  • Unser Garten lädt ein zum Rennen, Klettern, Verstecken, Matschen, Toben und Fahren
  • Die Hüpfecke und der Bewegungsraum bieten auch im Freispiel Platz zum Toben und Spielen
  • Wöchentliche Turnstunden fördern die grobmotorische Entwicklung und vermitteln den Kindern ein gesundes Körpergefühl
  • Im freien Spiel und bei gezielten Angeboten entwickeln Kinder ihre feinmotorischen Fertigkeiten

In unserer Kindertagesstätte versuchen wir den Kindern eine wertschätzende Einstellung zur Natur zu vermitteln.

  • Wir führen monatliche Wald- und Naturtage durch
  • Durch regelmäßige Spaziergänge erleben die Kinder Veränderungen in der Natur
  • Wir bieten kreatives Basteln mit Naturmaterialien an
  • Wir achten auf Müllvermeidung und -trennung
  • Verschiedene Feste feiern wir in der Natur

In unserer Kindertagesstätte lernt das Kind Verantwortung für seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen.

  • Täglich steht der Obst- und Gemüseteller für alle Kinder zur Verfügung
  • Wir kochen und backen gemeinsam mit den Kindern unterschiedliche Speisen
  • Wir legen großen Wert auf eine gesunde und abwechslungsreiche Brotzeit
  • Durch die gemeinsame Brotzeit erlernen die Kinder Esskultur und pflegen hierbei soziale Beziehungen
  • Die Kinder erwerben ein Grundverständnis über die Bedeutung von Hygiene

In unserer Kindertagesstätte lernt das Kind seine verbalen und nonverbalen Sprachfähigkeiten auszubauen

  • Es werden regelmäßig Lieder, Fingerspiele, Gedichte und Reime gelernt
  • Wir lesen viele Bilderbücher, Geschichten und Märchen
  • Wir nehmen uns viel Zeit für gemeinsame Gespräche
  • Es finden regelmäßig gezielte Sprachförderangebote statt
  • Die Kinder haben immer wieder die Möglichkeit selbst zu erzählen und anderen zuzuhören
  • Im freien Spiel werden durch Rollenspiele die Sprachfähigkeiten weiterentwickelt

In unserer Kindertagesstätte vermitteln wir den Kindern einen sinnvollen Umgang mit Medien

  • In unserer Bücherei steht eine große Auswahl an unterschiedlichsten Büchern zur Verfügung
  • Die Kinder haben die Möglichkeit selbstständig CDs anzuhören
  • Im Alltag werden technische Geräte, wie CD-Player, Kopierer, Telefon, Fotoapparat Computer und Tablet eingesetzt
  • Im Rollenspiel werden eigene Medienerlebnisse vermittelt und verarbeitet
  • Zu besonderen Anlässen bieten wir ausgewählte Filme oder ein Bilderbuch-Kino an
  • Wir gehen mit Medien bewusst und kontrolliert um

In unserer Kindertagesstätte stärken und entwickeln wir Kompetenzen, damit die Kinder auf die Schule vorbereitet sind.

  • Wir arbeiten gruppenübergreifend zusammen (Kinderkonferenzen, Rollen- und Theaterspiele, Wettspiele, Ausflüge…)
  • Wir unterstützen die Lernbereitschaft durch alters- und entwicklungsgemäße Angebote in Kleingruppen
  • Wir bieten in Kleingruppen das Sprachmodell „Wuppi“ und das Zahlenland an

TERMINE

GESCHICHTE

„Zukunft wächst im Kindergarten“ – dieses schöne, weil zutreffende Leitwort, das Pfarrer Cavar bereits 2006 für die 30-Jahr-Feier des jetzigen Kindergartens „St. Josef“ gewählt hat, steht derzeit gerade für die Bemühungen, die Kindergartagesstätte „St. Josef“ auf einem Niveau zu halten, das es dauerhaft möglich macht, wachsenden Anforderungen mit Gewinn gerecht zu werden.

Seit 1935 waren sich die Münsterhausener dieses neu erfundenen und formulierten Spruchs bewusst. Bereits damals konnten die Sprösslinge der Marktgemeinde in einem Hort im Nebenzimmer der Steigwirtschaft von Baby bis zur Einschulung betreut werden. Seit 1946 war das Domizil für die Kleinsten eine vom H. H. Pfarrer Sonntheimer aus Burtenbach gekaufte Baracke, die in der Steigstrasse aufgestellt wurde. Die Bereuung und Leitung wurde von drei Boromäerinnen Schwestern übernommen, die durch die Vertreibung nach Münsterhausen kamen. Im Jahre 1948 wurde der Münsterhausener Kinderhort offiziell bei der Caritas als Kindergarten „St. Josef“ angemeldet, dessen Betreuung und Leitung nach dem Weggang der Boromäerinnen-Ordensschwestern der Caritasschwestern in die Hände gelegt wurde.

In den 60. Jahren drohte zum wiederholten Mal das Gesundheitsamt mit der Schließung des Kindergartens in der Steigstraße. Die unzureichenden Sanitärbedingungen waren sehr dürftig. Aus den Unterlagen ist festzustellen, wie sich H. H. Pfarrer Eugen Vogel gegenüber dem Landratsamt und dem Marktgemeinderat für die entsprechende Umbaumaßnahmen sowie für den Neubau eines Kindergartens eingesetzt hat. 1972 war es mit der Schließung des Kindergartens in der Steigstraße soweit. Seit Februar 1973 bis zur Fertigstellung des heutigen Kindergartens wurden die Kleinsten von Münsterhausen im heutigen Pfarrheim, der damaligen Lehrerwohnungen der Schule in Münster untergebracht.

Die neue Situation hat Herrn Pfarrer Eugen Vogel und den 1. Bürgermeister des Marktes Münsterhausen Herrn Paul Hartinger veranlasst, mit vereinigten Kräften nach einem Standort für den neuen Kindergarten Ausschau zu halten. Im Jahre 1974 wurde mit dem Neubau des heutigen Kindergartens in der Baumgärtlesiedlung begonnen.  Nach zweijähriger Bauzeit konnte, am 20 Juni 1976, die Einweihung gefeiert werden. Die Freude über das gelungene, gemeinsame Werk der Pfarr- und Marktgemeinde war riesig groß. Im neu erbauten Kindergarten wurden bis zum Jahr 1993 zwei Kindergartengruppen untergebracht. Die wachsenden Kinderzahlten haben die Pfarr- und Marktgemeinde veranlasst, durch die ersten Umbaumaßnahmen in den Jahren von 1991 bis 1993 für die Unterbringung auch einer dritten Gruppe zu sorgen.

In diesem Zusammenhang entstand für den Kindergarten „St. Josef“ durch das damalige Kindergartenteam unter der Leitung der Kindergartenleiterin Barbara Huttner ein eigenes Leitbild; Seine wichtigen Aspekte sind: jedes Kind in seiner Einzigartigkeit annehmen, seine Fähigkeiten erkennen und fördern und gemeinsam den Glauben in Feiern und Aktionen leben. Hinzu kam nach der zweijährigen, intensiven Arbeit im Rahmen des Qualitätsmanagment , eines (QM)-Kurses des Augsburger Diözesancaritasverbandes, das QM-Zertifikat, das der Kindergarten „St Josef“ 1993 erhielt. Damit wollte man die Arbeitsabläufe im Kindergarten noch mehr optimieren, die Qualität der Arbeit nach neuesten Erkenntnissen und Vorschriften sichern und für mehr Transparenz nach außen sorgen.

„Zukunft wächst im  Kindergarten“ – im Kindergarten „St. Josef“ wächst die Zukunft seit mehr als einem halben Jahrhundert. Die Pfarr- und Marktgemeinde, die in Vergangenheit immer an einem Strang gezogen und in die Zukunft einiges investiert haben, waren und sind sich dieser Tatsache bewusst. Dessen waren sich beide Seiten auch bei der Entscheidung bewusst: Aus dem bestehenden Kindergarten eine Kindertagesstätte zu machen.

Bereits 2009 wurden die ersten Bewilligungsanträge auf den Anbau der Räumlichkeiten für eine Kinderkrippe und die Schülermittagsbetreuung gestellt. In den darauffolgenden zwei Jahren bekam der der Kindergarten St. Josef durch Anbau- und Generalsanierungsmaßnahmen ein neues Gesicht.

Dieses konnte der breiten Öffentlichkeit, am 02. Oktober 2011 nach der Segnung durch den  Prälat – seit Neuestem unseren neuern Bischof – Dr. Bertram Maier präsentiert werden.  

Auch für diese hohe Investition in die Zukunft der eigenen Markt- und Pfarrgemeinde gebührt allen Beteiligten Lob-, Dank und Anerkennung!

Pfr. Mirko Cavar