KINDERGARTEN ST. GEORG, KEMNAT

ÖFFNUNGSZEITEN

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag: 7:00 Uhr bis 13:30 Uhr

Bringzeit: 

7:00 Uhr bis 8:30 Uhr
Danach ist die Tür geschlossen und wird nicht mehr geöffnet.

Kindergarten St. Georg, Kemnat

Telefon: 08285 / 928601
E-Mail: kiga.kemnat@googlemail.com

GRußWORT

Wir freuen uns, dass Sie, liebe Eltern, Ihr Kind für den Besuch unseres Kindergartens „St. Georg“ angemeldet haben. Der Kindergarten „St. Georg“ befindet sich in der Trägerschaft der katholischen Pfarrgemeinde „St. Georg“ in Kemnat. Grundsätzlich sind wir für alle Bekenntnisse und Weltanschauungen offen. Diese sind aber für eine Aufnahme kein Kriterium, obwohl sich die pädagogische Arbeit in unserer Einrichtung an der frohmachenden Botschaft Jesu orientiert.

Alles Große fängt klein an, so sagen die Menschen voll Freude über die kleinen Kinder und beobachten staunend deren sich entfaltende Persönlichkeit.

Auch wir sagen: Alles Große fängt klein an und wenden uns den kleinen Schritten zu. Es geht uns in unserem Kindergarten bei der pädagogischen Arbeit immer um etwas ganz Großes, um Ihre und unsere Kinder, um ihre Hoffnung, ihren Glauben, ihre Liebe, auch um ihre Beziehung zu Gott und ihre Freude an seiner Größe und Nähe. Es geht uns um ihr Leben und dessen Entfaltung.

Das Erziehungskonzept unseres Kindergartens, das vom christlichen Menschenverständnis ausgeht, will eben diesen Weg der kleinen Schritte aufzeigen:

  • im Kind Vertrauen stärken,
  • die Lebensbejahung fördern,
  • die Beziehungsfähigkeit anbahnen.

In diesem Sinne arbeitet das Personal unseres Kindergartens und freut sich auf ihre Unterstützung.

Pfr. Mirko Cavar

UNSER KONZEPT

Ziele des Kindergartens

Mit Gott wachsen

  • Gott als Teil unseres Lebens erkennen
  • Den christlichen Glauben kennen und leben lernen
  • Kirchliche Feste kennen, gestalten, erleben und feiern
  • Beten im Jahreskreislauf

Sich und Andere erleben und verstehen

  • Erlebnisse in der Gruppe erfahren
  • Sich in andere einfühlen lernen
  • Gemeinschaft erleben
  • Konflikte auf angenehme Weise lösen
  • Bedürfnisse anderer wahrnehmen und berücksichtigen

Auf sich selbst vertrauen

  • Akzeptanz der eigenen Person
  • Die eigenen Stärken erkennen und mobilisieren
  • Freunde finden
  • Mit den eigenen „Schwächen“ umgehen lernen
  • Die eigene Position innerhalb der Gruppe finden und weiterentwickeln

Aktiv sein

  • Neues erleben und erfahren
  • Kreativität entfalten
  • Verantwortungsbewußtsein stärken
  • Sinn für Gerechtigkeit entwickeln
  • Gefühle zeigen, Ängste überwinden
  • Lernen durch selbständiges Tun

Fit für`s Leben werden

  • Aufgaben eigenständig lösen
  • Verantwortung übernehmen
  • Regeln akzeptieren
  • Die eigene Meinung vertreten
  • lebenspraktische Fertigkeiten und Fähigkeiten erwerben

Natur und Umwelt, eine Spielwiese für die Kinder

  • Wahrnehmen und Beobachten der näheren Umgebung
  • Erforschen der Natur
  • Darstellung der Erlebnisse
  • Vermittlung von Hintergrundwissen
  • Erleben und Begreifen von physikalischen Gesetzen durch experimentieren und beobachten

Unsere Arbeitsweisen

Ihre Kinder weisen uns den Weg!

Unsere Pädagogik ist kindorientiert, das heißt Ihr Kind steht bei uns im Mittelpunkt. Wir orientieren uns an dessen Bedürfnissen, Interessen, Stimmungen und Verhaltensweisen.

Unsere pädagogischen Handlungsweisen leiten sich somit in großem Maße von den Ansprüchen, der uns anvertrauten Kindern ab.

Das Freispiel ist ein wichtiger Bereich in der Erziehung!

Spielerisch lernen die Kinder Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie für ihre zukünftige Entwicklung brauchen. Wir geben Ihren Kindern ausreichend Zeit, sich im Spiel zu entfalten.

Kinder brauchen Zeit zum Lernen!

Schritt für Schritt führen wir Ihre Kinder an neue Situationen heran. Wir orientieren uns dabei an den Bedürfnissen der Kinder. Sowohl im sozialen als auch im kognitiven Bereich gewähren wir den Kindern viele Möglichkeiten, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen.

Ihre Kinder sollen sich bei uns wohl fühlen!

Wir verstehen uns als Begleitperson in allen Lebenssituationen. Wir teilen die Gefühle Ihres Kindes. Ängste, Sorgen, Schmerzen, aber auch Freude und Stolz werden bei uns ernst genommen. Aus Geborgenheit und Verständnis wächst Vertrauen.

Vorschulerziehung beginnt am ersten Kindergartentag!

Jede Erziehung vor der Schule, auch die im Elternhaus, bezeichnen wir als vorschulische Erziehung. Während der Kindergartenzeit sammelt das Kind Erfahrungen, die es auf die Schule und das spätere Leben vorbereiten.

Im letzten Kindergartenjahr, intensivieren wir dann die Vorbereitungen auf die Schule. Im „Fit für die Schule“- Programm erarbeiten sich Ihre Kinder, zusätzlich Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie für den Schuleinstieg benötigen.

Ihre Kinder dürfen mitreden!

Aus Gesprächen, Kinderkonferenzen und demokratischen Abstimmungen entsteht ein „Miteinander“, das sich an den aktuellen Ereignissen orientiert. Dabei sind auch christliche Feste, Brauchtum und jährlich wiederkehrende Aktionen wichtig in unserer pädagogischen Arbeit.

Der Kindergarten versteht sich als beratende Institution.

Regelmäßige Beobachtungsbögen gehören bei uns zum Standard. Sollten wir drohende Entwicklungsverzögerungen oder auffälliges Verhalten bemerken, werden wir Ihnen dies mitteilen und beratend zur Seite stehen.

Der Kindergarten ist ein Teil der Kirchen-/ Gemeinde.

Wärend des Kirchenjahres nehmen wir an verschiedenen Gottesdiensten teil. Da wir diese teilweise oder auch komplett gestalten, ist es wichtig, dass die Kindergartenkinder diese Familiengottesdienste besuchen.

Wenn es möglich ist beteiligen wir uns auch an Festen der Gemeinde.

Kinder lernen spielend.

Ihre Kinder bringen eine große Motivation mit Neues zu probieren und zu erlernen. Wir versuchen Ihren Kindern so viel Lernvielfalt, wie möglich zu gewährleisten. Mit sorgfältig überlegter Raumgestaltung und ausgewähltem Spielmaterial, tragen wir dem Lerneifer Ihrer Kinder Rechnung.

In einer Gruppe sind Verhaltensregeln notwendig!

Diese „Spielregeln“ erarbeiten wir zusammen mit den Kindern. Aus diesen Regeln ergeben sich klare Grenzen, die akzeptiert werden, weil sie nicht autoritär auferlegt, sondern gemeinsam erarbeitet und verstanden wurden.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Die Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Für Wünsche und Anregungen sind wir dankbar. Auch die konstruktive Kritik trägt zur ständigen Verbesserung unserer pädagogischen Aufgabe bei.

Die Räume sind an die Bedürfnisse Ihrer Kinder angepasst!

Alle Räume des Kindergartens erfüllen bei uns mehrerlei Funktionen. Je nach Bedarf werden die einzelnen Zimmer ausgestattet und eingerichtet.

Jeder Raum erfüllt eine gewisse Grundfunktion, an der sich die Kinder orientieren können. Aus dieser Grundfunktion heraus entwickeln sich vielfälltige Spiel- bzw. Lernmöglichkeiten:

Lageplan:

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Gruppenraum:

  • Versammlungsraum
  • Stuhlkreis und Kinderkonferenz
  • Kuschel-/bzw. Leseecke
  • Mal-/ Basteltisch
  • Bauecke
  • Puppen-/bzw. Verkleidungsecke
  • Brotzeittisch und Kinderküche
  • regelmäßig wechselnde Puzzle`s und Tischspiele

Traumraum/Bibelraum:

  • Platz für ruhige Angebote
  • Ruheraum
  • Möglichkeit in Ruhe CD`s anzuhören
  • Meditationen und Klangreisen
  • Selbständiger Umgang mit Instrumenten
  • Sinnesspiele (z.B Hörmemory, usw.)

Küche „Intensivraum“:

  • Fit für die Schule
  • arbeiten in Kleingruppen
  • Bereich zum Kochen
  • Bewegungsbaustelle

 

Tagesablauf und Wochenplan

Durch einen festen Tagesablauf und gleichbleibendem Wochenplan, können die Kinder verstehen, was tagtäglich passiert. Durch feste Rituale und bestimmte Routinen, werden die Ereignisse im Kindergarten verständlich und sinnvoll.

Tagesablauf:

7.00 – 8.30 Uhr Bringzeit / Freispielzeit

8.30 – 9.15 Uhr Morgenkreis

9.15 – ca. 11.00 Uhr Beschäftigungen, päd. Angebote, Projektarbeit, Freispielzeit, Spaziergänge, Essenszeit, Spiel und Beschäftigung im Garten, usw.

je nach Wochentag und Jahreszeit

11.00 – 12.00 Uhr aufräumen, kurze Besprechungen (Besonderheiten des Tages nachbearbeiten, Ausblick auf den nächsten Tag)

Spielzeit im Garten

12.00 – 13.30 Uhr Abholzeit

Wochenplan wechselt.

 

Unsere Organisation

Aufnahme

Zur Aufnahme in unseren Kindergarten sollte Ihr Kind zwei Jahre alt sein. Wenn wir nicht genügend Kindergartenplätze zur Verfügung haben, bestimmt das Alter des Kindes die Aufnahme.

Öffnungszeiten

Unser Kindergarten ist von 7.00 Uhr bis 13.30 Uhr geöffnet. Damit Ihr Kind den Anschluß an die Gruppe nicht verliert, sollten Sie es nicht später als 8.15 Uhr in den Kindergarten bringen. Mittags können Sie Ihr Kind von 12.15 Uhr bis 13.30 Uhr abholen.

Änderungen an der Öffnungszeit ergeben sich durch jährlich neue Bedarfserhebungen.

Personal

Ihre Kinder werden bei uns von zwei oder drei festen Bezugspersonen und von einer bis zwei Kinderpflegerinnen betreut. Zum ersten von einer Erzieherin, die Gruppenleitung, wie auch Kindergartenleitung ist. Und von einer Kinderpflegerin.

Telefonate

Anrufe nehmen wir gerne von 7.00 bis 8.30 Uhr und von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr unter der Nummer 08285 / 928601 entgegen. Damit wir auch die Möglichkeit haben, uns mit Ihren Kindern zu beschäftigen, bitten wir Sie, zwischen 8.30 Uhr und 12.00 Uhr möglichst nicht anzurufen.

Beitrag

Für die Betreuung Ihrer Kinder wird ein monatlicher Beitrag erhoben. Der Beitrag ist 12 mal pro Jahr zu entrichten, und wird jährlich neu an die Öffnungszeiten angepasst.

Aufsichtspflicht

Für Ihr Kind sind wir während der Öffnungszeiten verantwortlich, wenn Sie uns Ihr Kind persönlich anvertraut haben.

Für Ihr Kind sind Sie verantwortlich:

  • wenn Sie es zum Kindergarten bringen oder abholen
  • wenn eine Veranstaltung für alle stattfindet
  • solange Sie sich im Kindergarten aufhalten

Sobald Sie Ihre Aufsichtspflicht anderen Personen übertragen, benachrichtigen Sie uns bitte. Bitte beachten Sie hierbei, daß Kinder unter 13 Jahren, als Begleitpersonen ausgeschlossen sind. (Siehe Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan S.263)

Krankheit

Wenn Ihr Kind wegen einer Krankheit oder aus anderen Gründen nicht in den Kindergarten kommen kann, benach-richtigen Sie uns bitte vor neun Uhr. Bei ansteckenden Krankheiten innerhalb Ihrer Familie oder bei Ihrem Kind sagen Sie uns bitte umgehend Bescheid. Um weitere Erkrankungen zu vermeiden, lassen Sie sich bitte vom Arzt bestätigen, daß keine Ansteckungsgefahr mehr besteht, bevor Sie Ihr Kind wieder zu uns bringen.

Beachten Sie bitte hierzu auch das Merkblatt zum Infektionsschutzgesetz.

Versicherungsschutz

Ihr Kind ist unfallversichert:

  • wenn Sie es zum Kindergarten bringen oder abholen
  • während des Aufenthaltes im Kindergarten
  • bei allen Veranstaltungen auch außerhalb des Grundstückes
  • Wegunfälle melden Sie uns bitte unverzüglich.

Kündigung

Die Anmeldung Ihres Kindes gilt grundsätzlich bis zum Eintritt in die Grundschule. Eine Kündigung ist daher nur aus wichtigen Gründen notwendig. Die Kündigung muß zwei Wochen vor Monatsende schriftlich erfolgen. Unter folgenden Umständen müssen wir leider den Kindergarten-platz kündigen:

wenn Ihr Kind länger als vier Wochen unentschuldigt fehlt

wenn Sie trotz mehrmaliger Mahnung die Bring- und Abholzeiten nicht einhalten

wenn Ihr Kind eine Förderung in einer speziellen Einrichtung benötigt

wenn durch das Verhalten Ihres Kindes eine anhaltende, untragbare Situation für Kindergarten, Gruppe oder Kinder entsteht

 

Sonstiges

Verantwortlich für die erste Fassung der Konzeption war Gabi Schumertel (1999-2004).

Überarbeitet und an die neuen Kindergartengesetzte angepasst wurde es von Frau Claudia Haider. (Jan. 2005)

Aktualisiert durch Frau Barbara Sober (April 2015)

 

Zusätzliche Informationen

Aushänge

Im Eingangsbereich des Kindergartens befinden sich eine Pinnwand mit aktuellen Informationen, wie auch der Elternkalender, mit Terminen rund um`s Jahr.

Am schwarzen Brett, werden Sie über Besonderheiten und sonstige anstehenden Aktionen des Kindergartens informiert.

Wir bitten Sie diese Informationen regelmäßig durchzusehen.

Bastelmaterial

Wir freuen uns sehr über kostenloses Bastelmaterial wie zum Beispiel Papier zum Malen, Holzreste, Stoffe, Korken, Lederreste und vieles mehr.

Brotzeit

Die Kinder dürfen den Zeitpunkt, wann sie essen möchten, während des Freispiels selbst wählen. Einmal im Monat findet ein gemeinsames Frühstück statt. Informationen dazu finden Sie dann am schwarzen Brett. An diesen Tagen, bekommen die Kinder Getränke vom Kindergarten (Saftschorle, Mineralwasser, Milch oder Kaba). Bitte informieren Sie uns, wenn Ihr Kind auf Grund gesundheitlicher Einschränkungen bestimmte Nahrungsmittel nicht zu sich nehmen darf.

Turntag im Wechsel mit Waldtag

Die Kinder benötigen am Turntag einen Turnbeutel mit: Turnschuhen, Turnhose, T-Shirt. Bitte beschriften Sie alles mit dem Namen des Kindes.
Denken Sie bitte am Waldtag an wetterangepasste Kleidung für Ihr Kind.

Elterngespräche

  • Gespräche zwischen Eltern und Erziehern finden bei uns auf mehrerlei Arten statt:
  • Telefonisch
  • Tür- und Angelgespräche
  • nach Terminvereinbahrung
  • an Elternsprechtagen

Bei Fragen, Problemen oder Unklarheiten von Ihrer Seite aus, bitten wir Sie Kontakt zu uns zu suchen.

Fachdienste

Unser Kindergarten arbeitet eng mit den verschiedensten Institutionen zusammen. Darunter sind, zum Beispiel:

  • Frühförderstelle in Thannhausen
  • Grundschule in Burtenbach

Sollte dieser Austausch Ihr Kind speziell betreffen, werden wir, diesbezüglich, natürlich ihre Einverständnis einholen.

Geburtstage

Wir feiern dieses Ereignis mit den Kindern in der Gruppe. Bitte sorgen Sie für das Essen der Kinder.

Getränke

Die Kinder bringen ihre gewünschten Getränke in verschließbaren Flaschen ( z.B. Emilflaschen) von zu Hause mit. Zum gemeinsamen Frühstück und an den Geburtstagen benötigt Ihr Kind kein Getränk.

Hausschuhe

Bitte geben Sie Ihrem Kind rutschfeste, gut passende Hausschuhe mit, die mit dem Namen des Kindes beschriftet sind.

Hospitation

Nach Terminvereinbarung haben Sie an einem Vormittag die Möglichkeit, uns und Ihr Kind zu besuchen. Sie bekommen dabei einen kleinen Einblick darüber, wie wir mit Ihren Kindern arbeiten.

Informationen

Es liegt uns am Herzen, dass Sie über die Arbeit des Kindergartens immer gut informiert sind. Diese Informtionen erhalten Sie durch:

  • das schwarze Brett
  • die Kindergartenzeitung
  • den Elternkalender
  • durch Handzettel
  • und mündlich

Sie als Eltern, sollten hierzu die Informtionen genau lesen, damit Sie und Ihr Kind, die Möglichkeit haben unsere Angebote auch zu nutzen.

Kleidung

Im Kindergarten ist bequeme Kleidung erwünscht, an der Farbe, Kleister, Kleber usw. nicht stören und die auch einmal schmutzig werden dürfen. Wichtig vor allem ist, daß Ihr Kind entsprechend der Witterung angezogen ist, weil wir auch bei kaltem und feuchtem Wetter in den Garten gehen.

Liedermappen

Zu Anfang des Kindergartenjahres bekommt Ihr Kind ein Liederheft mit nach Hause. In diesem Heft werden Lieder, Singspiele, Fingerspiele, Reime usw. aufbewahrt und gesammelt.

Malkittel

Für Bastelarbeiten benötigt Ihr Kind beispielsweise ein altes Hemd oder T-Shirt. Bitte versehen Sie diesen Malkittel mit dem Namen des Kindes.

Namen

Bitte kennzeichnen Sie alle Sachen Ihres Kindes mit Namen (Hausschuhe, Brotzeittasche, Turnzeug usw.)

Probleme

Wenn Probleme auftreten, die Ihr Kind, Sie selbst, die Kindergartenarbeit oder das Team betrifft, wenden Sie sich bitte an uns.

Sammelmappen/Portfolio

Für die Zeichnungen und Bastelarbeiten, die ihr Kind im Laufe der Kindergartenzeit anfertigt, besorgt der Kindergarten Sammelmappen. Diverse Fotos und Kleinarbeiten wie erarbeitetes Material werden in einem gesonderten Ordner (Portfolio) gesammelt. Diese Sammelmappen und Portfolios werden den Vorschulkindern vor der Einschulung mitgegeben. Um die Entwicklung Ihres Kindes besser beobachten zu können, bleiben die Sammelmappen und Portfolioordner, während der Kindergartenzeit, in der Einrichtung.

Spielzeugtag

Viermal im Jahr dürfen die Kinder ein Lieblingsspielzeug mitbringen. Wann dieser Spielzeugtag stattfindet, erfahren Sie rechtzeitig am schwarzen Brett.

Taschentücher

Bitte geben Sie Ihrem Kind zu Anfang des Kindergartenjahres eine Packung Papiertaschentücher mit.

Urlaub

Über die Dauer der einzelnen Ferien und Schließungstage im Jahr werden wir Sie rechtzeitig benachrichtigen.

( Kindergartenzeitung, Elternkalender und schwarzes Brett)

Wünsche

Für Ihre Wünsche und Anregungen während der gemeinsamen Kindergartenzeit sind wir stets offen und dankbar.

 

TERMINE

GESCHICHTE

War es für junge Eltern aus Kemnat bis 1998 eine Selbstverständlichkeit, ihre Kinder in den Kindergarten „Guter Hirte“ nach Burtenbach zu bringen, ergab sich mit dem Pfarrerwechsel 1998, in Folge dessen der Kemnater Pfarrhof leer stand, eine neue Perspektive. Einige junge Kemnater Familien trugen an die Kirchenverwaltung und mich als neuen Kemnater Pfarrer, der ich die Pfarrgemeinde gerade übernommen hatte, die Idee heran, den Pfarrhof für die Unterbringung der Kleinen umzubauen. Auch der Marktgemeinde Burtenbach mit dem damaligen Bürgermeister Herrn Hans Rößner wurde dieses Ansinnen unterbreitet.

Die Kirchenverwaltung griff die Idee auf und machte sich mit der Neunutzung des schmucken, unter Denkmalschutz stehenden Pfarrhofs vertraut. Als die Diözese grünes Licht signalisierte, stimmte die Marktgemeinde Burtenbach der Übernahme der Umbaukosten unter der Voraussetzung zu, dass die Kirche die Trägerschaft übernehme.

Bereits im Frühjahr 1999 konnten die Umbaupläne fertig gestellt und die Arbeiten für den Umbau aufgenommen werden, und schon am 19. September 1999 fand die Einweihung durch den Regionaldekan Heribert Lidl aus Thalfingen statt.

„Zukunft wächst im Kindergarten“ – dieses treffende Leitwort steht seit 20 Jahren für alle Bemühungen und Anstrengungen hinsichtlich des beschaulichen Kindergartens „St. Georg“. Diesen auf einem sehr hohen Niveau zu halten, war stets Ziel aller und machte es dauerhaft möglich, den wachsenden Anforderungen mit Gewinn gerecht zu werden.

Es mag durchaus sein, dass manch einer vor 20 Jahren glaubte, der neue Kindergarten in Kemnat habe keine Perspektive, da die Geburtenzahlen in diesem kleinen Ortsteil der Marktgemeinde Burtenbach eine solche Einrichtung nicht tragen würden.

Das Kindergartenpersonal, unterstützt von fleißigen Eltern, versuchte aber von Anfang an, dem eingruppigen Kindergarten ein Profil zu geben. Eigene Leitbilder und eigene Konzeptionen wurden entwickelt und in den zurückliegenden 20 Jahren auch immer wieder neu angepasst. Dabei galten und gelten für uns stets folgende Richtlinien: Jedes Kind in seiner Einzigartigkeit annehmen, seine Fähigkeiten erkennen und fördern und gemeinsam den Glauben in Feiern und Aktionen leben.

Diese Ausrichtung führte dazu, dass in den zurückliegenden Jahren der einladende Kemnater Kindergarten auch von vielen auswärtigen Kindern besucht wird. Zudem darf die gute Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte „St. Josef“ aus Münsterhausen nicht unerwähnt bleiben.

„Zukunft wächst im Kindergarten“ – die Pfarr- und Marktgemeinde, die in den vergangenen 20 Jahren immer an einem Strang gezogen und einiges in die Zukunft investiert haben, waren und sind sich dieser Tatsache bewusst. Dafür gebührt allen Beteiligten Lob, Dank und Anerkennung!

Besuchen Sie unseren Kindergarten selbst – Anlässe hierfür gibt es genügend – und lassen Sie sich davon überzeugen, wie gut unsere Sprösslinge im ehrwürdigen, alten Pfarrhof untergebracht sind und an den heutzutage nicht immer ganz einfachen Lebensalltag herangeführt und für diesen vorbereitet werden.

Pfr. Mirko Cavar